Herbst und Winter 2005 / 2006

„Fest 113“

 

Sa 10.9. 16-22 Uhr und So 11.9. 11-18 Uhr
Haus Witten, Ruhrstr. 86, 58452 Witten

 

Menschen aus 113 Ländern leben in Witten - ein Grund, sich besser kennen zu lernen und miteinander zu feiern. Die RELIGIONEN FÜR DEN FRIEDEN beteiligen sich mit einem Info-Tisch und stellen die Friedensgebete der Religionen in diesen Kontext.

 

 

 

Friedensgebete der Religionen

 

Mi 14. September 2005, 19:30 Uhr
Ev. Gemeindehaus, Bodenborn 48, 58452 Witten

 

„Leben in Vielfalt“ ist das Leitwort der diesjährigen Friedensgebete. Hindus, Juden, Buddhisten, Christen, Muslime, Sikhs und Baha’i besinnen sich mit Gebeten und Rezitationen aus ihren Traditionen auf das Gotteslob und die Achtung vor allem Leben. Mit den Friedensgebeten wird das „Fest 113“ abgeschlossen.

 

 

 

„und willst du nicht mein Bruder sein ...“ 

Wie können die Weltreligionen friedensfähig werden?

 

Fr 16. bis So 18. September 2005
Jahreskonferenz von WCRP-Deutschland in Zusammenarbeit mit der Evang. Akademie Bad Boll
Anmeldung an WCRP-Deutschland, Telefon: 0711 / 24 34 81, email: wcrp.de@gmx.net

 

 

 

Buddhisten – Jainas – Hindus

Auf der Suche nach dem Gottesbild

 

Sa 24. September 2005, etwa 9 – 17 Uhr
Studienfahrt in das Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln

 

Leitung: Sabine Grünschläger-Brenneke
Referent: örtliche Führung

 

Am Beispiel von 60 Bronze- und Steinskulpturen aus Indien, Burma, Thailand und Kabodscha sowie aus Nepal, Tibet, China und Korea präsentiert diese Ausstellung in Köln Gottesbilder aus Buddhismus, Jainismus und Hinduismus. Alle drei Religionen besaßen bis vor etwa zweitausend Jahren keine Gottesbilder in menschlicher Gestalt. Erst durch das Aufkommen des Theismus und der „Bhakti“-Frömmigkeit blühte in Indien der Bilderkult auf.

 

Kosten: 20 Euro (Eintritt, Führung, Fahrt mit der DB)
Anmeldung bis 19.9. Tel 02302/9100714 oder 02336/400347
Kooperation mit Evangelischer Erwachsenenbildung EN

 

 

 

Je mehr wir voneinander wissen ...

Frauen verschiedener Religionen begegnen sich

 

Mi 28. September 2005, 17 – 20 Uhr
Evangelische Kirche Kirche Herbede, Kirchstraße, Witten-Herbede

 

Im März hatten christliche Frauen in einer lebendigen und gut besuchten Versammlung Musliminen in der Herbeder Moschee besucht. Jetzt kommt der Gegenbesuch in der ev. Kirche. Nach der Kirchenbesichtigung besteht im Gemeindehaus bei einer Tasse Tee Gelegenheit zum Austausch. Die Einladung richtet sich an Frauen.

 

In Kooperation mit dem Frauenreferat des Kirchenkreises und mit der Ev. Kirchengemeinde Herbede

 

 

 

Leben - Stimmen der Einheit

 

So 2. Oktober 2005, 19:30 Uhr
St. Franziskuskirche, Herbeder Str., Witten

 

In ihrem Oratorium „Leben“ thematisiert Marita Schröder, inspiriert von den Bahá’i- Texten anhand der Geschichte einer unheilbar kranken Frau den Übergang von diesem ins jenseitige Leben. Sie leitet den Chor „Stimmen der Einheit“ und das Musikensemble.

 

Veranstalter: Bahá i-Gemeinde Witten. Info: 02302 / 425593

 

 

 

Menschenbildung durch Aikido

 

Fr 14. Oktober 2005, 19:30 Uhr
Aikidoschule Witten, Neuer Weg 2, 58453 Witten

 

Aikido ist eine waffenlose Kunst der Selbstverteidigung, die zu Anfang des 20. Jahrhunderts in Japan entwickelt wurde. An die Stelle des früheren Kampftrainings, das auf die Überwindung eines äußeren Gegners abzielte, trat die Kampf-Kunst, die auf Ausgleich der äußeren und inneren Kräfte hinwirkt. Aikido wird als ein „Weg“ (Do) betrachtet, dem es zu folgen gilt, damit sich der Mensch voller entfalten kann. Jörg Pechan, der Leiter der Aikidoschule Witten, wird eine Einführung in Aikido geben. Mit einigen Demonstrationen wird die Praxis veranschaulicht. Im Gespräch wollen wir uns austauschen über das Zusammenspiel von Körperarbeit, Spiritualität und Menschenbildung.

 

Referent: Jörg Pechan. Leitung: Dietrich Schwarze
Eintritt: 3 Euro. In Kooperation mit der Aikidoschule Witten

 

 

 

Wer bin ich ???

oder jeder Augenbick des Lebens ist JETZT

 

Mo 14. November 2005, 19:30 Uhr
Ev. Kirche Heven, Steinhügel 38, 58455 Witten

 

Vortrag und Einübung der Stille mit Dr. Ingeborg Hesse Nowak

 

Als Medizinerin für Naturheilverfahren einerseits und Meditationslehrerin in integraler Spiritualität nach Willigis Jäger andererseits integriert Ingeborg Hesse Nowak in ihrer Person und Arbeit westliches Wissen und fernöstliche Weisheit (Advaita Vedanta). Unter dem Titel „Das immerwährende JETZT“ hat sie ihren Zugang zur Wirklichkeit in einer Buchveröffentlichung dargestellt.

 

Die Veranstaltung wird über den Vortrag hinaus zur Einübung in die Stille einladen. Dabei geht es um die Bereitschaft, sich selbst in Offenheit von Augenblick zu Augenblick zu begegnen.

 

In Kooperartion mit der Evangelischen Erwachsenenbildung EN und der Evangelischen Kirchengemeinde Heven

 

 

 

Christen und Muslime - Gemeinsam vor gesellschaftlichen Herausforderungen

 

Sa 19. November 2005, 9:30 bis 18 Uhr
Haus Villigst, Iserlohner Str. 25, 58239 Schwerte

 

Über die Analyse der gegenwärtig drängenden gesellschaftlichen Fragen hinaus, will die Tagung einen Beitrag zu einer interreligiös begründeten Handlungsethik leisten. Neben einem Podiumsgespräch, zu dem u. a. Prof. Dr. Muhammad Kalisch (Münster), Prof. Dr. Matthias Rohe (Erlangen) und Dr. Sabiha El-Zayat (Köln) ihre Mitwirkung zugesagt haben, soll dies durch fünf Arbeitsgruppen zu verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen erreicht werden.

 

WCRP-Witten lädt ein zu dieser Tagung, die von der Christlich-Islamischen Gesellschaft  in Kooperation mit regionalen Dialog-Gruppen durchgeführt wird.

 

Programm und Anmeldung: www.chrislages.de

 

 

 

Unsere Erfahrungen und unser Umgang mit „Fundamentalismus“ 

und „Drohstrukturen“ in unseren Religionen

 

Sa 25. Februar 2006, 16 – 19 Uhr
Haus der Synodalen Dienste, Ardeystr. 75, 58452 Witten

 

Religiöser „Fundamentalismus“, wie er immer wieder in allen Religionen sichtbar ist, verstellt den Zugang zu den heilenden, lebensfördernden Grundlagen der Religionen. Zugleich behindert er die Friedensfähigkeit der Menschen untereinander. Religiöse Praxis und Lehre, die mit Druck und Angst arbeitet, kann Menschen krank machen, anstatt sie zu befreien. In einer Gesprächsrunde wollen wir uns über unsere Erfahrungen austauschen.   

          

Info und Leitung: Dietrich Schwarze

 

 

 

Dialog der Religionen -

eine geistliche und politische Herausforderung

 

Do 2. März 2006, 19:30  Uhr
Paul-Gerhard-Gemeindehaus,  Mittelstr. 9, 58454 Witten

 

Der Dialog der Religionen ist eine Brücke zu anderen Menschen und ihren Gotteserfahrungen. Zugleich stellt er auch Fragen an das eigene theologische Selbstverständnis. Die politischen Entwicklungen der Gegenwart zeigen, dass der Dialog im Interesse eines friedlichen Miteinanders der Menschen unausweichlich ist – global ebenso wie in der Nachbarschaft.

 

Referent: Dietrich Schwarze
Info und Leitung: Gerwin Rooch, Tel  02302 / 91 39 14

 

In Kooperation mit Ev. Kirchengemeinde Witten-Stockum

 

 

 

Kontrovers diskutiert

Die „unverdaulichen Brocken“ zwischen Evangelisch und Katholisch

 

Mi 15. März 2006, 19:30 Uhr
Johanniszentrum, Bonhoefferstr 10, 58452 Witten

 

Die Berichterstattung aus der katholischen Kirche in den Medien während des Wechsels in ihrer Leitung im Frühjahr 2005 stellte den Christen, die nicht zur römisch-katholischen Kirche gehören, die unbewältigten Differenzen in der Christenheit massiv vor Augen. Insbesondere das unterschiedliche Kirchenverständnis mit seinen Konsequenzen für Aufbau und Leitungsstrukturen ist ein bislang „unverdaulicher Brocken“ zwischen evangelischer und katholischer Kirche. Auch das unterschiedliche Sakramentsverständnis ist in den öffentlichen Auseinandersetzungen über die Mahlgemeinschaft vielen schmerzlich bewusst geworden.

 

Die geschwisterliche Zusammenarbeit beider Kirchen ist, Gott sei Dank, inzwischen auf allen Ebenen gut entwickelt. Und gerade da ist es hilfreich, für sich selbst und vor der Öffentlichkeit Klarheit darüber zu haben, wo Differenzen bleiben, die als künftige Herausforderungen vor uns liegen.

 

Referenten: Hans-Otto Schierbaum, Dechant
                    Ernst Voswinkel, Superintendent
Leitung: Dr. K.-H. Grenner, Pfr. rk. und D. Schwarze, Pfr. ev.
Musikalische Gestaltung: Elisabeth Luderer, Klavier und Gesang

 

In Kooperation mit Evangelische Erwachsenenbildung EN und
„Stadtgespräch“ der Johanniskirchengemeinde

 

 

 

aus der Reihe „Besuche in Zentren der Religionen“:

 

Das Diakoniewerk Ruhr

 

Pferdebachstr. 27, 58455 Witten
Mi 5. April 2006, 14:30 Uhr

 

In der Öffentlichkeit bekannt ist vor allem das „Diakonissen-Krankenhaus“. Aber zum Diakoniewerk Ruhr gehören auch Schulen, Feierabendhäuser usw. Wir werden die verschiedenen Einrichtungen kennen lernen und den Fragen nachgehen: Was macht das evangelische Profil aus? Wie kommen Menschen, die nicht evangelisch sind, z. B. in den Altenpflegeeinrichtungen zurecht? Welche Perspektive haben pflegebedürftige Muslime und Musliminnen in Witten, die nicht von ihren Angehörigen versorgt werden können?

 

Referent: Michael Winkler
Leitung: Mehmet Öztürk, Dietrich Schwarze,

 

Info und Anmeldung (bis 27.3.2006): M. Öztürk 02302 / 878 251

 

 

 

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