Aktuelles Wissenswertes

 

"Es sind immer Menschen, die Gewalt üben, Tod bringen und Krieg säen. Es sind nicht Religionen, heilige Bücher oder einzelne Verse an sich." Mit diesen Worten nahm die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen und stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Annette Kurschuss, auf der Friedenskonferenz der VEM Stellung zur gemeinsamen Verantwortung der Religionen für den Frieden. ... Sie verwies auf den Zusammenhang von Frieden und Gerechtigkeit, von Unfrieden und materieller Ungleichheit sowie auf eine Eigendynamik von Gewalt und deren Kraft zur Zuspitzung. Den Kern dessen, was Religionen tun können, sah sie "in der Stärkung der menschlichen Sehnsucht nach Frieden und Hoffnung, nach Liebe und Gerechtigkeit durch den Bezug auf Gott."

(VEM-Journal 4/2017)

 

 

Papst Franziskus engagiert sich für den Dialog der Religionen. Einen Aufruf hat er bei youtube ins Internet gestellt: Gebetsmeinungen des Heiligen Vaters für Januar 2016

 

Der Ökumenische Rat der Kirchen, der Vatikan und die weltweite Evangelische Alianz haben gemeinsam Prinzipien für die christliche Mission in einer multireligiösen Welt erarbeitet. Darin heißt es unter anderem:

 

“8. Gegenseitiger Respekt und Solidarität.
Christen/innen sind aufgerufen, sich zu verpflichten, mit allen Menschen in gegenseitigem  Respekt zusammenzuarbeiten und mit ihnen gemeinsam Gerechtigkeit, Frieden und Gemeinwohl voranzutreiben. Interreligiöse Zusammenarbeit ist eine wesentliche Dimension einer solchen Verpflichtung.”

 

Ein spannendes Dokument! Es findet sich unter:

 

Das christliche Zeugnis in einer multireligiösen Welt

 

 

Und noch ein Zitat:

“Der Dialog ist nicht die Illusion der Schwachen, sondern die Weisheit der Starken.”

(aus der Erklärung von Neapel, San’t Egidio, 23.10.2007)

 

 

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