Veranstaltungen im zweiten Halbjahr 2002

Der öffentliche islamische Gebetsruf „live“

eine Erkundungsfahrt nach Dortmund

 

Sa 14. September, 11.00 bis 13.30 Uhr
Kocatepe Moschee, Schlosserstr. 45, Dortmund

Den Ezan, den öffentlichen Ruf des Muezzins zum Gebet, in einem Stadtteil des Ruhrgebiets einmal mit eigenen Ohren hören. Ein Info-Gang durch die Nachbarschaft, ein Gespräch mit Herrn A. Tekeli vom Moschee-Vorstand, mit Frau M. Haarmann vom kath. Stadtverband und dem SPD-Ratsherrn und Nachbarn Herrn R. Giese. Die Erkundungsfahrt nach Dortmund wird anschauliche Eindrücke vermitteln, die für den Fortgang des Gesprächs über den Ezan in Witten fruchtbar sein können. 

 

Leitung: Ulrike Hoppe (Dortmund), D. Schwarze

Infos: Dietrich Schwarze Tel 02302 / 87 86 89

 

 

 

Braucht der Mensch Religion?

Oratorium „Licht“ – ein geistiger Weg in neun Teilen

 

Do 19. September, 20.00 Uhr
St. Franziskus-Kirche, Herbeder Str., Witten
Chor: Stimmen der Einheit, Leitung: Marita Koch

 

Der Text zu diesem Oratorium entstammt den Bahá`í-Schriften, nicht eigenen Textvorlagen. Es ist eine musikalische Beschreibung des Weges, den Menschen zurücklegen, wenn sie sich die alte und immer wieder neue Frage nach dem Sinn des Lebens stellen, der Bestimmung des Menschen, ob man Religion braucht, und um das Leben nach dem Tod. In neun Schritten wird dieser Weg beschrieben.


Weitere Infos zum aktuellen Programm der Bahá’ì: Michael Ebenhardt, Tel. (02302) 3 29 15

 

 

 

„Frieden braucht Gerechtigkeit“

 

F r i e d e n s g e b e t e der R e l i g i o n e n

 

Mi 2. Okt. 19.00 Uhr

Moschee der islamischen Kulturgemeinde

Wideystraße 53, 58452 Witten

 

Die Friedensgebete finden auch dieses Jahr im Rahmen der interkulturellen Woche statt. Die besondere Aufmerksamkeit gilt dieses Mal dem Zusammenhang von Gerechtigkeit und Frieden. Christliche und islamische Gemeinden aus Witten und Angehörige anderer Religionen (u.a. Hinduismus, Judentum, Buddhismus, Bahá'ì-Religion) besinnen sich mit Gebeten und Rezitationen aus den Schriften ihrer Religionen auf ihr Verständnis vom Frieden.

 

 

 

Glauben wir alle an den selben Gott?

Christlicher Glaube und Weltreligionen

 

Di, 8. Oktober, 19.00 bis ca. 21.00 Uhr
Markuszentrum, Meesmannstraße 80, Witten-Herbede

 

Welche Regeln müssen im Dialog der Religionen gelten, damit auch die schwierigen Fragen mit einbezogen werden können, z. B.:

  • Steht der Absolutheitsanspruch verschiedener Religionen, auch des Christentums, dem nicht entgegen?
  • Weist die pluralistische Theologie “God has many names” aus dem englischsprachigen Raum einen Weg in die Zukunft?
  • Was bedeutet das für das Missionsverständnis?
  • Haben Offenbarungsreligionen wie das Judentum, das Christentum und der Islam ein “natürliches” Gewaltpotential?

Referent: Dr. Reinhard Kirste, Interreligiöse Arbeitsstelle INTR°A, Iserlohn, www.interrel.de

 

Leitung: Dietrich Schwarze, Ernst W. Voswinkel

 

Die öffentliche Veranstaltung ist zugleich Pfarrkonferenz des Kirchenkreises Hattingen-Witten.

 

 

 

Orte des Gebets:

Das Kloster der Karmelitinnen in Witten

 

Sonntag 20. Oktober 11.45 bis ca. 13.15 Uhr
Auf der Klippe 20, Witten-Annen

 

Es sind nicht nur die Kirchengebäude der christlichen Gemeinden, die Moscheen der Muslime und die Tempel und Andachtsräume anderer Religionen, die als Orte des Gebets ihre Türen öffnen. Im christlichen Umfeld können es auch klösterliche Gebetsstätten sein.

 

Nur wenigen ist bekannt, dass ein solcher Ort auch in Witten zu finden ist: das Karmelitinnenkloster. Die Schwestern des Wittener Karmel laden alle Interessierten ein, bei ihrem gesungenen Mittagsgebet dabei zu sein, die Klosterkirche zu erleben und anschließend im Saal mit der Priorin über den Orden unserer Lieben Frau vom Berge Karmel und das Wittener Karmelitinnenkloster zu sprechen.

 

Info: Christliche Spiritualität aus den Quellen des Karmel

 

Leitung:Dr. Karl Heinz Grenner, Reinh. Völzke

 

Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Hattingen–Witten und dem Erwachsenenbildungswerk im Dekanat Witten

 

 

 

Neue Reihe: Im Gespräch

 

Mo 4. November und 9. Dezember, je 19.30 Uhr
Haus der Synodalen Dienste, Ardeystr. 75, Witten

 

Nach persönlichen Erlebnissen oder nach Pressemeldungen suchen wir manchmal Gesprächspartner zu Themen aus anderen Religionen. Zum Beispiel: Gerichtsurteile zum Schächten oder zum Kopftuch - was bedeutet das für alle Beteiligten und für mich? Oder: Beobachtungen auf einer Reise - wer kann mir den kulturellen und religiösen Hintergrund für das, was mir "fremd" vorkommt, erklären? Die neue Reihe "Im Gespräch" bietet Raum, sich über das, was uns bewegt, auszutauschen.
Gesprächsleitung: Dietrich Schwarze

 

 

 

Salam, Shalom, Friede für Jerusalem

Religiöse Aspekte im Nahost-Konflikt

 

Mo 18. November, 20.00 Uhr
vhs, Haus Witten, Ruhrstraße 86, Witten

 

Pfarrer Andreas Laqueur lebte 4 Jahre in Israel. Er war dort u. a. im Vorstand des Interreligiösen Koordinierungsrates in Israel tätig, dem Dachverband von über 70 jüdischen, christlichen und muslimischen Einrichtungen, die sich im interreligiösen und politischen Dialog Israels engagieren. Er lebt jetzt wieder in Deutschland. Vor dem Hintergrund seiner intensiven Erfahrungen wird er einen Einblick in die komplizierte Spannungslage zwischen Politik und Religion im Nahost-Konflikt geben.

 

Leitung: Dietrich Schwarze, Peter Süßenbach, Reinhard Völzke; Eintritt 3 EUR

 

In Kooperation mit der vhs und der Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Hattingen – Witten

 

 

 

Förderpreis Konziliarer Prozess

Preis-Verleihung an das 

Forum Religiöser Begegnung / WCRP-Witten

 

Sa 23. November, ab 10 Uhr
Tageszentrum der Evangelischen Kirche von Westfalen
Haus Villigst, Schwerte / Ruhr, Iserlohner Str. 25

 

Mehr Infos gibt’s bei info@wcrp-witten.de

 

 

 

Persönlichkeitsbildung in Shintoismus und Buddhismus durch Ikebana 

Ein Workshop zur Einführung

 

Di, 3. Dezember, 19.00 Uhr
Haus der Synodalen Dienste, Ardeystr. 75, Witten

 

Ikebana ist mehr als die Technik, dekorative Blumenarrangements zu gestalten - es ist eine japanische Kunst mit einer langen Geschichte. Ikebana bedeutet, Blumen ein neues Leben zu geben, und wird als "Kado" (Blumen-Weg) bezeichnet, wenn das Blumenstecken der Persönlichkeitsbildung dienen soll. Es gibt viele Formen solcher Selbsterziehung, Künste und kultivierte Sportarten haben Persönlichkeitsbildung zum Ziel. Beispiele sind: Sado (Tee-Weg, Teezeremonie), Judo (Weichheits-Weg, Judo) usw. Der Weg des Ikebana ist anregend, er ist mit Natur und Philosophie von Shintoismus und Buddhismus verbunden. Je weiter man diesen Weg beschreitet, desto mehr Reiz findet man. Der Referent, Dr. Kazuma Matoba, möchte in diesem Workshop mit allen ein bisschen auf dem Weg spazieren gehen.

 

Max. 15 Teilnehmer. Materialkosten: 2 €.

 

Anmeldung bei Beate Nettmann-Roy, Tel. 6 29 27

 

 

 

In letzter Minute: weiterer WORKSHOP „Religionen im Dialog“, Uni Witten-Herdecke, ab Do. 24. Oktober, alle 14 Tage bis Jan. 2003, auch als Teil des Studiums fundamentale.

 

Infos: Dr. Kazuma Matoba, Tel. 02302 - 926-552

 

 

 

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