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Stadtgespräch Euro-Bonds und Hedgefonds, Überschuldung und Ratingagenturen, EU und Staatsbankrott - Stichworte wie diese beherrschen die Diskussion der Politik und der Wirtschaft in den letzten Monaten. Viele Menschen fragen sich immer ernsthafter, ob es Alternativen zur herrschenden Finanzpolitik gibt. Wo bleibt das Soziale der Marktwirtschaft? Was sagen die Religionen zu diesen Themen? Zwei real erfolgreiche Versuche es anders zu machen als üblich, möchten wir Ihnen an diesem Abend vorstellen und zur Diskussion einladen. „Oikocredit“ wurde 1975 vom Ökumenischen Rat der Kirchen als Genossenschaft in den Niederlanden gegründet, um ein ethisches Investitionsinstrument für Kirchen und ihre Organisationen zu schaffen. Die „Finanzberatung für Muslime und Freunde“, die 2008 in Frankfurt als Unternehmen gegründet wurde, orientiert sich an islamischen Wirtschaftsprinzipien, was den Verzicht auf Zinsen einschließt. Referenten: Eine Kooperation mit der Stadtkirchenarbeit der Ev. Johannisgemeinde Witten, der DITIB Sultan Ahmet Moschee Witten, EEB EN und Comenius-Berufskolleg Witten.
Interreligiöse Teestube So 12. Feb, 15 - 17 Uhr In der vielbeachteten Ausstellung "Glaubenssache" im Historischen Centrum Hagen wartet ein besonderer Nachmittag auf uns: Den Auftakt gestaltet eine Klezmer-Gruppe, die uns zum Mitmachen einlädt. Dann sehen wir uns die Ausstellung "Glaubenssache" an, die einen Überblick über Judentum, Christentum und Islam gibt. Ein Schwerpunkt wird dabei der Blick auf den Zusammenhang von Religion und Lebensalltag sein, der im Judentum besonders anschaulich wird. Zum Abschlussgespräch versammeln wir uns bei einem köstlichen Tee. Kooperation mit Evang. Erwachsenenbildung EN Eigenständige Anfahrt. Busse ab Hagen HBF bis Haltestelle Stadtmuseum mit den Linien 510, 512, 516 und 519 Wer Mitfahrgelegenheiten im PKW anbietet oder sucht, wendet sich bis zum 06.02. an die EEB, 02336 40 03 41
Gespräche Unterwegs Jeweils am ersten Donnerstag im Monat, von 17 bis 19 Uhr Niemand ist allein unterwegs. Neben uns sehen wir Menschen unterschiedlicher Erfahrungen, religiöser oder weltanschaulicher Orientierung, kultureller Gewohnheiten. Die Menschen, denen wir begegnen, nutzen verschiedene "Wanderkarten", die sich in ihrem Leben bewährt haben. Es tut gut, ab und an mit Frauen und Männern ins Gespräch zu kommen, die zur selben Zeit auch unterwegs sind, mit Juden, Christen, Muslimen, Bahá'í usw. und auch mit denen, deren humanistische Orientierung sich nicht religiös versteht. Die Begegnungen haben keine vorgegebenen Themen. Sie wollen vielmehr eine Chance bieten, sich im kleineren oder größeren Kreis spontan aufs Gespräch einzulassen, z. B. zu tagesaktuellen Ereignissen und Themen. Erstes Treffen: Do 1. März 2011
Freiheit oder Gottesstatt Do 22. März 2012, 20 Uhr Nicht einmal Fachleute hatten den revolutionären Elan vorhergesehen, der seit Beginn des Jahres 2011 arabische Machthaber und Eliten hinweggefegt und ihre politischen Systeme ins Wanken gebracht hat. Gerade die arabische Welt galt immer als Hort autoritärer Herrschaft – was die Europäer nicht gehindert hat, mit ihnen gute Geschäfte zu machen. Inzwischen sind es zehn Staaten im Nahen Osten und in Nordafrika, in denen die Bevölkerung auf den Straßen gegen die Herrschenden protestiert. Die Machthaber wehren sich mit unterschiedlicher Härte und unterschiedlichem Erfolg. Ein Jahr nach Beginn der Veränderungen wollen wir über den Verlauf der Ereignisse informieren, über die Perspektiven nachdenken und zum Gespräch zur Verfügung stehen. Referent: Dr. Raschid Bockemühl In Kooperation mit "Gespräche am Abend"
NAWRUZ-Feier der Bahá'i-Gemeinde Sa 24. März 2011 ab 20.00 Uhr, Die Wittener Bahá'í-Gemeinde lädt alle Freunde herzlich ein, mit ihr Nawruz zu feiern. Am 21. März beginnt nach der 19-tägigen Fastenzeit ein neues Bahá'í-Jahr. Das wird mit einer Andacht, mit Musik und Texten aus den heiligen Schriften der Bahá'í begrüßt. Info: Vadi und Martin Kessler, 02302 / 32 9 43
Osterfrühstück So 08. April 2011, 7:30 Uhr Die Evangelische Johanniskirchengemeinde folgt auch in diesem Jahr wieder dem guten Brauch, Menschen anderer Religionen einmal im Jahr sozusagen “offiziell” einzuladen, so wie es z. B. die Muslime beim Iftar während des Ramadan oder die Bahá'i zu ihrem Neujahrsfest Nawrouz tun. Zu Ostern, ihrem höchsten Feiertag, feiern die Christen die Auferstehung Jesu. Info: Bernd Neuser, 0177 28 93 401
Japan am Rhein- Teilnahme an einer Teezeremonie Sa 28. April, 13 bis ca. 18 Uhr In Düsseldorf leben zahlreiche Menschen aus Japan. Sie haben sich im EKO-Haus eine Oase der Stille mit Garten, buddhistischem Tempel etc. geschaffen (http://www.eko-haus.de/ ). Die Teilnahme an einer traditionellen Teezeremonie in einem klassischen Holzhaus ermöglicht einen anschaulichen Einblick in die japanische Kultur und bietet Raum, miteinander ins Gespräch zu kommen. Lockere Kleidung ist von Vorteil, weil Sie während der Zeremonie auf dem mit Tatami-Matten ausgelegten Boden sitzen. (Kein Kniesitz) Eigene Anreise: Treffpunkt um 15 Uhr am EKO-Haus in Düsseldorf Ort: EKŌ-Haus der Japanischen Kultur e.V., Brüggener Weg 6,40547 Düsseldorf Schriftliche Anmeldung bis zum 18.4. erforderlich beim Koop-Partner: EEB EN, Potthoffstr. 40, 58332 Schwelm, erwachsenenbildung@kirche-hawi.de Referent: Soshin Kuramoto, Teemeister (Urasenke-Schule)
Messe für Integration und Städtepartnerschaften Sa 5. Mai, 12 - 17 Uhr Die Stabsstelle für Integration der Stadt Witten lädt zu einem Nachmittag der Begegnung und Information ein. Das Programm wird getragen von Organisationen und
Gruppen, die sich vor Ort für Integration engagieren. Info: Claudia Formann, Integrationsbeauftragte der Stadt Witten, Tel 02302 581 1011,
Einladung zum Fastenbrechen im Ramadan im August 2012 Die Islamische Gemeinde Witten und Umgebung lädt, wie jedes Jahr, im Ramadan (20.7 - 18.08.2012) Menschen aller Religionen zu einem feierlichen Fastenbrechen ein. Der genaue Termin wird kurzfristig bekannt gegeben. Info und Anmeldung: 02302 27 67 95
Perlen der Religionen (1) Do 6.9, 25.10., 8.11., 13.12., jeweils 19:30 bis 21:30 Uhr Welche Impulse gibt mir meine Religion in meinem täglichen Leben? Hilft sie mir beim Zusammenleben mit anderen? Welche Prägungen hat mir die religiöse Erziehung in meiner Kindheit mit auf den Weg gegeben? Wenn ich Trost brauche - was sagen mir die Schriften meiner Religion? Welche Aussagen über Tod und Leben sind mir wichtig? ... RfP führt diese Reihe mit weiteren 4 Gesprächen weiter. Durch biographisches Erzählen wollen wir mehr von der lebendigen Schönheit der Religionen und von ihrer Bedeutsamkeit für das einzelne Menschenleben sichtbar werden lassen. Gesprächspartner sind Frauen und Männer verschiedener Religionen und Konfessionen unterschiedlicher ethnischer und kultureller Prägung, die hier in Witten leben. An einem Abend wird jeweils eine Frau oder ein Mann HauptgesprächspartnerIn sein. Leitung und Information: Dietrich Schwarze 02302 87 86 89
"Keiner is(s)t für sich allein" 14. - 21. Sept 2012 Unter dem Motto "Keiner is(s)t für sich allein" werden mehrere Wittener Gruppen eine Themenwoche gestalten, die die Aufmerksamkeit auf die Zusammengehörigkeit der Einen Welt lenkt. RfP-Witten wird sich an dieser Woche beteiligen. Sobald nähere Einzelheiten feststehen, werden sie hier und auch rechtzeitig in der Lokalpresse angekündigt.
Wie sich die Lebenden der Toten erinnern So 23. Sept. 14 Uhr Friedhöfe sind herausgehobene Orte in unseren Städten. Sie erzählen vom Leid und den Hoffnungen der Menschen. Ihre Gestaltung und Symbole haben sich durch die Zeiten gewandelt. Sie dokumentieren die unterschiedlichen religiösen und kulturellen Vorstellungen der Gemeinschaften, die dort ihrer Verstorbenen gedenken. Treffpunkt: Katholischer Marienfriedhof (Marienstr.), Leitung: Dr. Martina Kliner-Fruck, Stadtarchiv Witten, und Dietrich Schwarze, Pfr. i. R.
Perlen der Religionen (2) Do 25.10.,19:30 bis 21:30 Uhr
Friedensgebete der Religionen Mi 24. Okt 2012, 19:30 Uhr In den Friedensgebeten besinnen sich Hindus, Juden, Buddhisten, Christen, Muslime, Sikhs und Bahá’i mit Gebeten und Rezitationen aus ihren Traditionen auf das Gotteslob und die Achtung vor allem Leben. In Gebet und Meditation öffnen sich Menschen für die Gegenwart Gottes und sind dabei in höchster Anwesenheit bei sich selbst. Sich gegenseitig dazu einzuladen, berührt viele. Die Friedensgebete der Religionen sind die Höhepunkte der interreligiösen Begegnung in Witten. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Kennenlernen und Austausch. (http://www.wcrp-witten.de/Friedensgebete/friedensgebete.html ) Bus 320 bis Haltestelle Brunebecker Straße
Perlen der Religionen (3) Do 08.11.,19:30 bis 21:30 Uhr
Perlen der Religionen (4) Do 13.12.,19:30 bis 21:30 Uhr
Wir schicken Ihnen das Programm gerne auch als Email oder per Post zu. Geben Sie uns dafür bitte eine kurze Nachricht an info@wcrp-witten.de .
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